Ein Lichtermeer der Hoffnung

Veltheimer Betzeitglocke - Gemeinsames Gebet zuhause!

Papst ruft zu Sturmgebet gegen Corona auf!

24.03.2020

Die christlichen Kirchen weltweit rufen angesichts der Corona-Pandemie für Mittwochmittag zu einem gemeinsamen Gebet auf – neben Papst Franziskus auch der Weltkirchenrat.

Nach einem Vorschlag von Papst Franziskus sollen Gläubige aller Konfessionen zur Mittagszeit das Vaterunser beten. Der ökumenische Weltkirchenrat in Genf unterstützte die Initiative. Das geeinte Gebet in schwerer Zeit erinnere daran, «dass wir eine menschliche Familie sind», erklärte am Dienstag der Generalsekretär des Kirchenrats, Olav Fykse Tveit.

Papst Franziskus hatte die kirchenübergreifende Aktion vergangenen Sonntag angekündigt. Der für ökumenische Beziehungen zuständige Kurienkardinal Kurt Koch wandte sich mit einem Brief an Kirchen und christliche Gemeinschaften weltweit. Man wolle «im Vertrauen auf die Macht Gottes um ein Ende der Pandemie bitten».

Generalsekretär Tveit betonte, während die Menschen rund um die Welt verstreut zu Hause an ihren Arbeitsplätzen sässen, sei das Vaterunser eine «Chance, unsere Stimmen im Gebet zu Gott zu vereinen mit den Worten, die uns unser Herr Jesus Christus gelehrt hat». Der Idee zufolge sollen weltweit Gläubige am Mittwoch um 12 Uhr ihrer jeweiligen Zeitzone privat beten.

 

Weiters lädt Papst Franziskus am Freitag, 27. März 2020, um 18.00 Uhr zu einem ausserordentlichen weltweiten Gebet ein, welches er auf dem Petersplatz leiten wird – auf dem leeren Petersplatz.
Papst Franziskus lädt alle ein, sich über die Medien geistlich daran zu beteiligen. Nach dem Hören des Wortes Gottes, dem gemeinsamen Gebet und der Anbetung vor dem Allerheiligsten Sakrament wird Papst Franziskus den Segen „Urbi et Orbi“ erteilen.

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